Neu-Bürger nach Schwerin locken
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Wohnen in bester Lage: Auf der 130
Meter breiten Landzunge an der Möwenburgstraße wurde am Donnerstag
der Grundstein für zwei weitere Luxus-Wohnhäuser gelegt, die die
Silhouette der einst brach liegenden Fläche prägen werden. Auch von
diesem Projekt verspricht sich die Stadt den Zuzug von Neu-Bürgern.
Insgesamt sollen in den kommenden fünf Jahren mindestens 5000
Auswärtige hier ein neues Zuhause finden, lautet das Ziel. |
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LEWENBERG
- Auf der Landzunge an der Möwenburgstraße, die den Ziegelsee in
Innen- und Außensee teilt, setzt Investor Joachim Biegel mit seiner
Delphino GmbH die bestehende Uferbebauung fort. Am Donnerstag legte
er den Grundstein für zwei weitere Wohnhäuser, die ebenfalls Zugang
zum Ziegelinnensee haben sollen. "Es werden hochwertige
Eigentumswohnungen mit Blick auf die Schweriner Altstadt und den Dom
gebaut", sagt Biegel. Auch die Ausstattung ließe keine Wünsche
offen. "Jede Wohnung hat eine etwa 15 Quadratmeter große Südloggia",
so Biegel. Diese werde vom Wohnbereich durch ein sieben Meter
breites Glaselement getrennt. "Die Käufer haben viele
Gestaltungsmöglichkeiten bei der Auswahl für die Innengestaltung",
erklärt der Investor.
Besonderer
Wert werde auf barrierefreies Bauen gelegt. "So ist auch im Alter
ein Senioren gerechtes Wohnen mit hohem Standard möglich", sagt
Biegel. Die Fußbodenheizung werde geothermisch versorgt und leiste
somit einen Beitrag zum Umweltschutz - und zu geringen
Betriebskosten. Pkw-Stellplätze im Hausparkdeck oder Carport,
zentrales Gebäudemanagement mit Hausmeisterservice und
Grünanlagenpflege sowie die geplanten Liegeplätze an der
Bootsanlegestelle direkt vor dem Haus würden das Profil abrunden,
sagt Biegel. Bis voraussichtlich 2014 sollen in zwei folgenden
Bauabschnitten auf der Landzunge weitere Immobilien mit
Eigentumswohnungen sowie altersgerechten Domizilen inklusive
Betreuung entstehen. |
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Das
Bauprojekt am Ziegelinnensee passt genau in die Strategie der Stadt.
"Wir wollen die Buga intensiv nutzen, um Neubürger zu gewinnen",
sagt Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff (Linke). Für
Informations- und Beratungsgespräche werde es im
Haupteingangsbereich der Gartenschau einen Pavillon geben, am Großen
Moor 2-4 planen verschiedene Immobilien-Anbieter eine Ausstellung.
Zu seiner Eintrittskarte erhält zudem jeder Besucher einen Flyer,
der auch für den Wohnstandort Schwerin wirbt. "Bei konkreten
Nachfragen werden wir Interessenten sogar zu bestehenden oder
geplanten Objekten fahren, damit sie sich vor Ort einen Eindruck
verschaffen können", erklärt Friedersdorff.
Vorhersagen, was die Anzahl der durch diese Kampagne angelockten
Neu-Bürger angehe, seien zwar nicht leicht zu treffen, sagt
Friedersdorff, fügt aber hinzu: "Wir haben uns das Ziel 5000 plus
für die nächsten fünf Jahre gesetzt."
Quelle:
Schweriner Volkszeitung (SVZ); 10.04.2009; Mathias Gröckel |
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