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Mehr als
zwei Millionen Euro will sich die Stadt das so bezeichnete
Schlüsselprojekt kosten lassen. So steht es in der Beschlussvorlage.
Der Ausbau soll das Ostufer des Sees mit seinen bislang entstandenen
Immobilien aufwerten und weitere Investoren anlocken. Das Land
Mecklenburg-Vorpommern hat laut Papier bereits Fördermittel aus
europäischen Töpfen in Aussicht gestellt. Unter dem Strich bleiben
voraussichtlich 25 Prozent der Baukosten bei der Stadt. Etwa 100 000
Euro haben die Planungen bislang geschluckt. Diese Summe hatte die
Stadtvertretung im Haushalt 2011 veranschlagt. Weitere Mittel sind
für 2012 und 2013 bereits geplant, aber noch nicht bewilligt.
Das
Projekt „Hafenkante Ziegelsee“ ist Teil des Gesamtkonzeptes für
Schwerins Innenstadt, das im Oktober vergangenen Jahres durch die
Stadtvertretung in Kraft gesetzt worden war. Das heute verkrautete
Ufer soll sich in den kommenden Jahren zu einem attraktiven
Naherholungsgebiet für die Bewohner der Schelfstadt mausern. Der
alte Verladekran am Ziegelinnensee soll als Industriedenkmal stehen,
die Betonkante teilweise für Sitzbänke und einen harmonischeren
Übergang zur Uferbefestigung erhalten bleiben. Großformatige
Pflastersteine mit von Rasen durchwachsenen Fugen geben der
Promenade laut Planung einen naturnahen Charakter, der von weiteren
Büschen und Bäumen verstärkt wird. |